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Küche und Kunst - Brückenbau - Gelinaz

Kunst ist kein Dessert.

 

Der Verwüstung der Kunst - ihrer Belanglosigkeit und Banalität - muss entgegengearbeitet werden. Es geht um das Erleben und „Erhören“ von grundlegenden Fragen, die sich durch die Kunst dem Bewusstsein stellen.

 

Küche und Kunst.

 

Die Küche ist heute eine Angelegenheit der Kunst. Das Essen hat sich - wie die Kultur - von der Bedürfnisbefriedigung zu einem ästhetischen Phänomen entwickelt. Es geht dabei um einen kreativen Anspruch, der über die biologische Funktion hinaus das ästhetische Empfinden erfasst. Form und Schönheit erweitern das reine Naturbedürfnis. Wie der Kunst, so müssen wir heute auch dem Essen mit Bewusstsein gegenübertreten.

 

Brücke zwischen Essen und Kunst. 

 

Um die Kunst und das Essen wirklich in Erfahrung zu bringen bedarf es der Kultivierung von Fähigkeiten, wie dem Schmecken und (Er-)Hören. Dabei ist das "Innere Gleichgewicht" die primäre Herausforderung. Hör- und Gleichgewichtsinn haben ihren Sitz im Ohr. Auch das Gewissen verschafft sich durch die "innere Stimme" Gehör. Für Küche und Kunst hat diese "Brückenfunktion des kultivierten Balance-Akts"  - beim Finden des inneren Gleichgewichts - zentrale Bedeutung.